Mein Weg zur Autorin

Ein Marathon, der nie endet.

Es war einmal ...

Mein erstes Buch war Harry Potter Band zwei. Denn Band eins hatte meine Mutter mir vorgelesen, da war ich elf. Sie war so heiser, dass sie den zweiten Band nicht mehr geschafft hat. Damals ist meine Liebe zu Büchern entbrannt und meine Geschichten veränderten sich.

Ja, natürlich habe ich Geschichten geschrieben oder erzählt. Ich war schon immer sehr fantasievoll, doch seit ich welche las, entwickelten sie sich und so schrieb ich mein erstes Buch. Einen Fantasyroman mit viel zu vielen Charakteren. Er war 800 Seiten dick und nicht abgeschlossen.

Heyne schrieb zu der Zeit einen Wettbewerb aus, also bewarb ich mich und bekam leider eine Absage. Damals war ich siebzehn und herrje, war ich enttäuscht.

Die erste Veröffentlichung

Meine ersten öffentlichen Worte, die gedruckt und verkauft wurden, hatten die Form einer Kurzgeschichte. Das war wundervoll und gab meinem Selbstbewusstsein einen Schub. Also fokussierte ich mich zunächst auf Kurzgeschichten mit mal mehr und mal weniger Erfolg.

Es muss sich etwas ändern. Ernsthaft.

Das war mein Gedanke, denn ich WOLLTE nicht mehr irgendetwas schreiben. Ich wollte auch nicht mehr so unsicher sein. Ich begriff, dass ich lernen musste. Und wo lernt man besser als in einer Schule, die sich mit dem Thema Schreiben beschäftigt? Dies war der Anstoß zu meinem Studium bei der Textmanufaktur.

Die Textmanufaktur

Mir wurde eine Lektorin zugewiesen und schon beim ersten Heft entdeckte ich viele Begriffe, die ich erst einmal googeln musste. Mit jedem weiteren Heft hatte ich immer mehr das Gefühl, Germanistik studiert haben zu müssen. Ich fühlte mich überfordert und irgendwie fehlte mir persönlich der Faden, um wirklich Schreiben lernen zu können.

Die Romanschule

Über den Mini-Kurs „Zeit zum Schreiben“ lernte ich die Romanschule kennen. Sie war mir sofort sympathisch: Die Sprache war auf meinem Niveau, man hatte sofort Kontakt zu Jurenka Jurk (Inhaberin der Romanschule) und zu allen Mitstudierenden. Man lernte sehr schnell, dass alle dieselben Probleme hatten, und das gab einem Mut.
Daher entschied ich mich zusätzlich für die Ausbildung zur Romanautorin und weil ich es richtig machen wollte, in der VIP-Variante (ein Glück, denn ich war in der letzten Runde, die diese Art der Ausbildung erhalten sollte).

Mein individueller Weg ...

... bestand nicht aus dem einen Weg. Nein, er bestand aus vielen Dingen: Textmanufaktur, Romanschule, Schreibratgeber, Auf-die-Nase-fallen-und-aufstehen. Vermutlich vor allem aus Letzterem.

Esels Wunschliste - Ein Pilotprojekt

Die Idee zu dem Buch bekam ich, nachdem ich etwas ausprobiert hatte, das im Magazin der Federwelt empfohlen worden war. Ganz spontan entstand daraus diese Geschichte und genauso spontan beschloss ich, das Buch fertigzustellen, zu illustrieren und auf irgendeinem Weg zu veröffentlichen. Und ja, ich habe alles bis auf das Lektorat selbst gemacht (Lektorat durch Lektorat Fieting, mit der ich heute noch gerne zusammenarbeite).
Probieren geht über Studieren, war meine Devise. Und ich habe viel gelernt, vor allem: „Mach’s lieber langsam!“
Denn „Esels Wunschliste“ entstand vom
01. November 2020 (Idee) bis zum
13. Dezember 2020 (Veröffentlichung).
Ein wundervolles, lehrreiches Projekt, welches alle Bereiche der Veröffentlichung abdeckte. Zumindest, wenn man als Selfpublisher*in veröffentlicht.

Mein eigentliches Projekt: LuW

LuW ist das Projekt, mit dem ich in der Romanschule gestartet bin und an dem ich heute noch arbeite. Das Projekt ist umfangreich, aufregend und es musste pausieren.

 

Denn manchmal macht das Leben eine Vollbremsung und ob man will oder nicht, man bleibt stehen. Man kommt nicht voran, nicht zurück, nicht seitwärts. Man steht. Ich für meinen Teil musste einige Dinge für mich klären und tue es noch. Denn wenn wir mal ehrlich sind, müssen wir das ganze Leben lang Dinge klären. Mal Größere, mal Kleinere. Aber wir müssen es tun und tun wir es nicht, zwingt uns unser Körper irgendwann dazu.

 

Doch auch diese Erfahrung ist lehrreich, denn nachdem ich das für mich weitgehend erledigt hatte, ging es besser voran als zuvor. Was für ein geniales Gefühl!

Ihr habt Fragen?

Dann schreibt mich gerne über mein Kontaktformular an. Ich freue mich!